Akupressur

Die „Fin­ger­druck­mas­sa­ge“, die bei ei­ner Aku­pres­sur-Mas­sa­ge am be­klei­de­ten Kör­per aus­ge­übt wird, be­zeich­net man auch als „klei­ne Schwes­ter der Aku­punk­tur“. Sie ist in Chi­na schon mehr als 5.000 Jah­re be­kannt. Ihre Grund­la­ge be­ruht auf der Ver­bin­dung zwi­schen un­se­rer Haut, den in­ne­ren Or­ga­nen und de­ren Funk­ti­on.
Durch drü­cken und mas­sie­ren be­stimm­ter Punk­te, kön­nen ver­schie­de­ne Be­schwer­den und Schmer­zen ge­lin­dert oder so­gar be­sei­tigt wer­den.

Die TCM geht da­von aus, dass un­ser Kör­per ein Har­mo­nie­prin­zip in sich hat, um die Le­bens­funk­tio­nen zu er­hal­ten. Der Mensch wird krank, wenn es zu ei­nem Un­gleich­ge­wicht kommt.
Dies kann durch eine fal­sche Er­näh­rung, un­güns­ti­ge Kli­ma­ver­hält­nis­se oder psy­chi­sche Ein­flüs­se her­vor­ge­ru­fen wer­den, die be­stimm­te Or­ga­ne be­ein­flus­sen. Die Aku­pres­sur ver­sucht nun durch die Ver­bin­dung der Or­gan­me­ri­dia­ne das Gleich­ge­wicht wie­der her­zu­stel­len.
Durch sanf­tes drü­cken und mas­sie­ren be­stimm­ter Kör­per­punk­te wer­den Ner­ven­re­fle­xe in der Haut und den Mus­keln aus­ge­löst und zum Ge­hirn wei­ter­ge­lei­tet. Von dort aus be­ein­flus­sen sie un­ser Schmerz­emp­fin­den – En­er­gie­blo­cka­den wer­den ge­löst – Mus­keln ent­spannt – und die Durch­blu­tung an­ge­regt.
Nur wenn das Wech­sel­spiel von Yin und Yang aus­ge­wo­gen ist, fühlt sich der Mensch ge­sund und im Ein­klang mit sich selbst. Die kör­per­ei­ge­ne Ab­wehr reicht aus um Krank­hei­ten fern­zu­hal­ten oder zu ver­trei­ben.

Be­son­ders wirk­sam ist die Aku­punk­tur­mas­sa­ge, wenn sie in Ver­bin­dung mit ei­nem chi­ne­si­schen Heil­kräu­ter­öl ein­mas­siert wird.

Die Aku­pres­sur­mas­sa­ge eig­net sich auch wun­der­bar zur Selbst­be­hand­lung für zu Hau­se, ger­ne kön­nen Sie sich dazu un­ser be­lieb­tes Kräu­ter­öl mit nach Hau­se neh­men.

Hier finden Sie einige Tipps zur Selbstbehandlung mit Akupressur:

  •  die ei­gent­li­chen Aku­pres­sur­punk­te sind schmerz- und druck­emp­find­li­cher als ihre Um­ge­bung
  •  die Hän­de soll­ten im­mer gut vor­ge­wärmt sein
  •  nur auf ge­sun­der Haut mas­sie­ren (nicht auf Nar­ben, Haut­ent­zün­dun­gen oder Le­ber­fle­cken)
  •  nur mit der Fin­ger­kup­pe des Zei­ge­fin­gers oder Dau­mens max. 30-60 Se­kun­den mas­sie­ren
  •  die Mus­ku­la­tur darf stär­ker ge­drückt wer­den, Ge­sicht oder Kno­chen nur sanft be­han­deln
  •  den Druck der Mas­sa­ge vor­sich­tig stei­gern. Es darf nicht schmerz­haft sein!
  •  nicht öf­ter als zwei Mal täg­lich mas­sie­ren
  •  bei ge­sun­den Er­wach­se­nen soll­te die Mas­sa­ge max. 15 Mi­nu­ten dau­ern, bei kran­ken Men­schen
    oder Kin­dern max. 5-10 Mi­nu­ten.

Die Akupressurbehandlung erzielt eine besonders gute Wirkung bei folgenden Beschwerden:

  • Kopf- und Zahn­schmer­zen
  • Ver­span­nun­gen im Schul­ter-, Hal­s/­Na­cken- und Rü­cken­be­reich
  • Schlaf­stö­run­gen
  • Er­käl­tungs­krank­hei­ten wie Hus­ten und Hei­ser­keit
  • Ver­dau­ungs­be­schwer­den wie Durch­fall, Ver­stop­fung oder Blä­hun­gen
  • Ap­pe­tit­lo­sig­keit
  • Ner­vö­sen Un­ru­he­zu­stän­de
  • Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­che